Ansicht St. Ruprecht

Revision des Flächenwidmungsplans

Sehr geehrte GemeindebürgerInnen!

Mit 1.1.2015 ist die Fusion der Altgemeinden St. Ruprecht a.d. Raab, Etzersdorf-Rollsdorf und Unterfladnitz zur neuen Marktgemeinde St. Ruprecht a.d. Raab rechtswirksam geworden. Dies hat Auswirkungen auf die Ortsentwicklung und die Raumordnung, da nun auch die Raumordnungsinstrumente wie das örtliche Entwicklungskonzept und der Flächenwidmungsplan, revidiert bzw. neu erstellt werden. Mit diesen Arbeiten wurde vom Gemeinderat das Raumplanungsbüro DI Daniel Kampus, mit Sitz in Graz beauftragt.

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Steiermärkischen Raumordnungsgesetzes 2010 (StROG 2010) haben alle GrundeigentümerInnen und GemeindebürgerInnen die Möglichkeit, Planungsanregungen bzw. Planungswünsche einzubringen. Diese Anregungen umfassen Ideen zur räumlichen Entwicklung unserer Gemeinde, aber auch ganz konkrete Wünsche von Grundeigentümern. Diese Planungsanregungen werden gesammelt, analysiert und in den zuständigen Gremien beraten und nach Möglichkeit in die Planungsinstrumente einbezogen. Es wird allerdings auf übergeordnete Vorgaben des Landes (z.B.: Regionales Entwicklungsprogramm, Sachprogramm Hochwasser, etc.) verwiesen, was eine Baulandausweisung durch die Gemeinde in vielen Bereichen von vorn herein einschränkt. Weiters ergeht die Aufforderung, dass Eigentümer von Grundstücksflächen, deren Verwendung als Vorbehaltsflächen möglich ist, diese Grundstücke der Gemeinde zum Kauf anbieten sollen.

In einem ersten Schritt wird das örtliche Entwicklungskonzept neu erstellt, dieses gibt die wesentlichen Entwicklungsziele für unsere Gemeinde für die kommenden 10-15 Jahre vor. Es stellt eine Verordnung des Gemeinderates dar und besteht aus einem Verordnungstext mit Erläuterungsbericht und dem Kernstück, dem sogenannten Entwicklungsplan. In diesem sind die baulich-räumlichen Funktionen der Gemeinde planlich festgelegt.

Aufbauend auf das Entwicklungskonzept erfolgt auch die Neuerstellung des Flächenwidmungsplanes. Dieser zeigt dann bereits die konkreten Festlegungen wie Bauland, Verkehrsflächen und Freiland.

Der gesamte Erarbeitungsprozess wird bis zur Rechtskraft der beiden Planungsinstrumente ca. 1,5 Jahre dauern. Die Gemeinde plant eine kontinuierliche Einbeziehung und Information der betroffenen Bevölkerung und steht für alle Anliegen jederzeit auch außerhalb der vorgegebenen Frist zur Bekanntgabe von Planungsinteressen (von 25.4.2017 bis 20.6.2017) gerne zur Verfügung.

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